Neuigkeiten

Gesundes Neues Jahr – 2015

Liebe PatientInnen!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein glückliches und gesundes Jahr 2015.

Für Ihre Ziele und Vorsätze für das neue Jahr wünschen wir Ihnen ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

Ihre Gesundheit ist uns besonders wichtig. Wir möchten Sie in diesem Jahr wieder regelmäßig mit Tipps und Informationen rund um Ihre Gesundheit versorgen. Wenn Sie ein Thema ganz besonders interessiert oder Sie Fragen dazu haben, dann können uns jederzeit in der Praxis anrufen und ansprechen. Gern helfen wir Ihnen weiter.

Nun einen Guten Start ins Neue Jahr!

Ihr Team der Praxis Dr. Jahn

Fibromyalgie und Rohkost

Ein Gastbeitrag von Frau Dr. Kathrin Hamann – aus Wandmaker aktuell

In meiner Zeit als Ärztin im Krankenhaus hatte ich die Möglichkeit neben meiner Arbeit auf Station auch Patienten in der Rheumatagesstation zu betreuen. Dabei habe ich Patienten behandelt, die unter einem Schmerzsyndrom litten, welches bei einigen Kollegen keine rechte Akzeptanz findet. Dabei ist es ein Schmerzsyndrom, das durch seine komplexen Mechanismen sehr viel Behandlungspotential bietet.

Die Rede ist vom Fibromyalgiesyndrom. Der Begriff beschreibt ganz allgemein Schmerzen im Körper und steht als Oberbegriff für anhaltende Schmerzen, für die es scheinbar keine Ursache gibt. Jedenfalls haben betroffene Patienten oft einen langen Leidensweg hinter sich und unzählige Untersuchungen über sich ergehen lassen, die jedoch keine zugrundeliegende Ursache offenbaren konnten.

Das ewige Suchen nach einer Ursache für die Schmerzen ist oftmals sehr frustrierend, sowohl für den Patienten als auch für den Arzt. Dieser versichert seinen Patienten, dass alles in Ordnung ist, was der Patient dann nicht glauben kann, da er nach wie vor starke Schmerzen verspürt.

Oftmals führen diese Differenzen zu Spannungen zwischen Arzt und Patient. Manchmal eskaliert die Situation. Meist wendet sich der Patient anderen Ärzten zu, in der Hoffnung endlich die Lösung zu finden und die lästigen Schmerzen loszuwerden. Nicht zuletzt bleibt auch der Arzt frustriert zurück, konnte er doch nicht helfen.

 

Fibromyalgie Schmerzen ohne erkennbare Ursache

 

Das von vielen Betroffenen liebevoll als “Fibro” bezeichnete Schmerzsyndrom ist letztlich nichts anderes als ein Leben mit sehr belastenden, anhaltenden Schmerzen, für die man keine offensichtliche Ursache finden kann. Die Suche nach den Ursachen mündet in einer langjährigen Odyssee von Arzt zu Arzt. Das deprimiert den Patienten, lässt den Glauben an die moderne Medizin verlieren, bishin zu allgemeiner Skepsis gegenüber Ärzten.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn oft habe ich Kollegen erlebt, die mit den Augen rollten, wenn sich ein weiterer Patient mit “Fibro” vorstellte.

Da keine organische Ursache gefunden werden kann, trotz aufwendiger moderner Untersuchungen, werden “Fibropatienten” wie Hypochonder oder Simulanten behandelt. Leider.

 

Jeder vom Patienten geschilderte Schmerz sollte jedoch ernst genommen werden, denn Fibromyalgiepatienten bilden sich den Schmerz nicht ein. In Magnetresonanzuntersuchungen des Gehirns konnten starke Aktivitäten in den Schmerzzentren nachgewiesen werden. Das zeigt objektiv, dass der Patient wirklich Schmerzen hat, sich diese also nicht einbildet. Um so wichtiger sollte es daher sein, die Fibromyalgie rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

Fibromyalgie erkennen

 

Wie zeigt sich eine Fibromyalgie? Diese Frage ist leider nicht so einfach zu beantworten, denn die Beschwerden der Patienten können stark variieren. In der Praxis haben sich Schmerzfragebögen bewährt, die zum einen den Ort des Schmerzes eingrenzen helfen, die Schmerzstärke anhand einer Schmerzskala beziffern lassen, sowie den zeitlichen Verlauf dokumentierbar machen.

Vor der Diagnosestellung Fibromyalgie muss in jedem Fall eine gründliche Untersuchung erfolgen, um schwerwiegende körperliche Verläufe rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Daher wird in jedem Fall neben der Anamnese (Befragung zur Vorgeschichte) auch immer eine körperliche Untersuchung und eine apparative Diagnostik (Ultraschall, Röntgen oder CT/MRT) stattfinden.

 

Ursache der Fibromyalgie

 

Die Ursache für das Entstehen einer Fibromyalgie ist nach wie vor unklar und konnte bislang nicht gefunden werden. Manchmal liegt eine leichte Verletzung zugrunde, eine harmlose Wunde, eine Entzündung oder Infektion. Der dabei empfundene Schmerz kann das Schmerzgedächtnis beeinflussen und auch noch lange nach Abheilen bestehen, ja sich sogar weiter verstärkt haben. Hier spricht man von einer Schmerzbahnung.

Was ist das? Leichte Reize im abgeheilten, gesunden Gewebe können die Nerven und Reizweiterleitung so sehr beeinflussen, dass im schmerzverarbeitenden Zentrum im Gehirn ein regelrechtes Nervengewitter entsteht, was als unerträglicher Schmerz empfunden wird. Und das, obwohl am Ursprungsgebiet dafür keine erkennbare Ursache vorliegt.

Dieser Prozess geht nicht von heute auf morgen, eine Entwicklung über Jahre führt hier zum Problem der Reizübertragung und Wahrnehmung. Genaue Kenntnis der pathochemischen Prozesse im Gewebe und auch in den Nerven besitzen wir leider nicht. Aber es gibt einige Ansätze, die sehr erfolgversprechend zu sein scheinen.

Interessanterweise leiden deutlich mehr Frauen unter einer Fibromyalgie als Männer. Ob es an einem unterschiedlichen Gewebestoffwechsel liegt oder mit einem subtileren Körperempfinden zusammenhängt, kann ich nicht beantworten nur vermuten.

 

Folgen der Fibromyalgie

 

Die anhaltenden Schmerzen, die jahrelange erfolglose Suche nach der Ursache und nicht wirklich hilfreiche Behandlungen führen oftmals zu Resignation, Depression und Abgeschlagenheit. Nicht selten sind Betroffene verärgert und zeigen Aggressionen gegen ihre behandelnden Ärzte.

Durch die Schmerzen bewegen sich Fibromyalgie Patienten immer weniger. Das kann sich zu einem sehr gefährlichen Kreislauf entwickeln, wenn durch den Bewegungsmangel und falsche Lebensweise Tür und Tor geöffnet wird für Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder auch ein ernstzunehmender Bluthochdruck.

In diesen Teufelskreislauf gelangte eine meiner Patientinnen. Seit dem 47. Lebensjahr litt sie unter unerträglichen Schmerzen. Erst begann es mit einer morgendlichen Steifigkeit der Glieder und Gelenke. Sie wurde auf Rheuma untersucht, ohne ein Ergebnis. An alle möglichen Infektionskrankheiten hatte man gedacht, aber die Laborergebnisse zeigten nichts Auffälliges. Es vergingen einige Monate und ihre Frauenärztin vermutete einen Zusammenhang mit den Wechseljahren, aber leider besserte die Hormontherapie nur die Stimmungslage ein wenig, nicht jedoch die weiter bestehenden Schmerzen. Mit der Zeit verursachten die Schmerzen einen stetig ansteigenden Blutdruck, der den Einsatz von Medikamenten erforderlich machte. Durch die starken verordneten Schmerzmittel konnte sich die Patientin einigermaßen schmerzfrei durch den Alltag schleppen, jedoch verursachten die Nebenwirkungen weitere Probleme. Neben Magenschmerzen und nachlassender Nierenleistung, stiegen die Leberwerte allmählich an. Ein Wechsel der Medikamente war notwendig. Ohne die Schmerzmittel ging gar nichts mehr. Dementsprechend vermied die Patientin Bewegungen jeglicher Art. Die Couch wurde ihr Lieblingsplatz. Und während ihre Bekannten Aktivurlaube buchten, verbrachte sie den Sommer im Liegestuhl im Garten.

 

Behandlungsansätze

 

Die meisten Patienten erhalten eine hochpotente Schmerztherapie. Oft ist dies eine Kombination aus verschiedenen Schmerzmitteln. Und dieser Cocktail ist nicht ganz ohne. Sogenannte NSAR (Nicht-steroidale Antirheumatika wie Ibuprofen oder Diclofenac) verursachen Magenschmerzen und können sogar blutende Magengeschwüre hervorrufen. Ein Magenschutz mit einem Säureblocker wie Omeprazol oder Pantoprazol sollte daher immer zusätzlich eingenommen werde.

Jedoch sollte man bei einer dauerhaften Einnahme dieser Medikamente unbedingt auch auf die Nieren achten. Die Nierenfunktion kann unter der NSAR Therapie nachlassen und dauerhaft geschädigte Nieren hinterlassen. Vor allem Novalgin (Metamizol) sollte kritisch überdacht werden, wenn die Nieren bereits vor der Therapie nicht richtig arbeiten. Dann sollte man das Novalgin besser nicht anwenden.

Die Leber wird vor allem durch den längeren Einsatz des frei verkäuflichen Paracetamol geschädigt. Also auch damit immer vorsichtig sein und besser den Arzt konsultieren, wenn sie sich nicht sicher sind.

Sie sehen, Medikamente sind eine mögliche hilfreiche Behandlung des Schmerzes, aber hier kaufen sie in jedem Fall die Nebenwirkungen mit ein. Bedenken sie auch, dass sie nur das Symptom Schmerz verdrängen, nicht jedoch an der Wurzel des Übels arbeiten.

 

Fibromyalgie und Bewegung trotz Schmerzen

 

Ein wesentlicher Ansatz bei der Behandlung der Fibromyalgie ist die Bewegung trotz der Schmerzen. Da das Gehirn jegliche Bewegung als Schmerzreiz wahrnimmt, obwohl die Bewegung selbst nicht gestört ist, muß man dem Gehirn zeigen, dass es dem Körper nicht schadet, wenn er sich bewegt. Dabei geht es nicht darum, den Schmerz zu überspielen. Vielmehr beginnt man mit einfachen, leichten Übungen, die man nach und nach steigert. Damit kann das Gehirn den Schmerz verlernen, wenn sie bei der Bewegung positive Verstärker nutzen. Wenn sie sich also an den Pflanzen und Tieren im Park erfreuen, durch den sie gerade spazieren.

Niemals jedoch sollten sie sich über eine gewisse Schmerzgrenze hinaus bewegen. Am besten ist es, wenn man die ersten Übungen unter Anleitung absolviert, sich dabei motivieren und korrigieren lässt. Schmerzsportgruppen für Rheumapatienten gibt es sehr viele. Schließen sie sich dort einfach an, wenn sie keine Fibromyalgiegruppe in ihrer Nähe haben.

 

Fibromyalgie und richtige Ernährung

 

Die genauen Mikroprozesse im Gewebe und den Nerven kennt man bei der Entwicklung der Fibromyalgie leider nicht. Aber es hat sich gezeigt, dass die Ernährung bei der Entstehung der Fibromyalgie eine wichtige Rolle spielt.

Wer wenig Zeit für die Nahrungszubereitung und Aufnahme hat, wird sich auch wenig Gedanken über die Folgen machen. Wer jedoch unter anhaltenden Schmerzen leidet, wird sich gern die Zeit nehmen, über sich selbst nachzudenken und intensive Gedanken über die eigene Lebensweise machen. Dabei wird es früher oder später auch um die Ernährung gehen. Das Sprichwort “Wir sind was wir essen” trifft auch hier wieder einmal zu.

 

Meine Patientin hatte sich mehr aus Gewichtsgründen der Rohkost zugewendet. Nach kurzer Zeit besserte sich nicht nur ihr Blutdruck und ihr Gewicht. Sie stellte fest, dass sie sich deutlich besser bewegen konnte und immer weniger Schmerzmittel benötigte. Ihre Leistungsfähigkeit besserte sich ebenso wie ihre Gemütslage. Innerhalb eines halben Jahres konnte sie nahezu schmerzfrei ihren Alltag bewältigen, was vorher nur mit stärksten Schmerzmitteln möglich war. Es dauerte allerdings noch einmal 6 Monate, bis sie ganz ohne Schmerzmittel auskam. Das liegt sicher mit an einer Gewöhnung des Körpers an die langjährig eingenommenen Schmerzmittel.

 

Entscheidend für einen harmonischen Stoffwechsel im Gewebe ist die Aufnahme von Vitaminen, Elektrolyten, Mikronährstoffen und essentiellen Aminosäuren, die nicht durch Erhitzung oder industrieller Verarbeitung der Nahrungsmittel zerstört werden. Interessant wird es also für das Gewebe, wenn man bei der Ernährung auf ausgewogene, naturbelassene Kost achtet, für die man sich Zeit bei der Auswahl, Zubereitung und Aufnahme genommen hat. Nun werden ihre Augen sicher leuchten. Als Leser von Wandmaker aktuell haben sie sich bereits mit den Vorteilen der Rohkost beschäftigt. Und da wird es sie sicherlich nicht überraschen, wenn sich die Schmerzen bei einer Fibromyalgie durch rohköstliche Ernährung rasch bessern lassen.

Die Rohkost liefert dem Körper nicht nur gesunde Nährstoffe, die das Gewebe unbelastet, unverarbeitet und naturrein erreichen. Die Rohkost hilft auch dabei, den Körper zu entgiften. Denn gerade durch industriell verarbeitete Nahrungsmittel, zerkochte oder durch Hitze veränderte Nahrung kann es im Körper zur Ansammlung von Stoffen kommen, die sich durch zunehmende Konzentration im Körper als Gifte entpuppen. Hier denke ich vor allem an überzählige Zucker, Salze, aber auch Zusatzstoffe, Farbstoffe oder Konservierungsmittel, die mit der Naturkost nie in unseren Körper gelangen würden.

Erst durch eine Ernährung mit Rohkost, ohne diese Stoffe, wird es dem Körper gelingen, sich von den Giften zu befreien. Diese Entgiftung ist ein weiterer herausragender Vorteil, den die Rohkost unserem Körper verschafft.

 

Positiv in die Zukunft blicken

 

  • Denken sie in erster Linie positiv.

  • Eine Fibromyalgie ist ein lästiges Übel, das jedoch nicht lebensbedrohlich ist.

  • Durch eine positive Einstellung öffnen sie sich für ihre Zukunft, die durchaus ohne Schmerzen verlaufen kann.

  • Öffnen sie sich für alternative Behandlungskonzepte, die ohne Schmerzmittel auskommen.

  • Vertrauen sie ihrem Körper, er kann sich selbst heilen.

  • Finden sie ihren inneren Ruhepol.

  • Blenden sie Schmerzen aus. Ihr Gehirn kann die falsch interpretierten Reize verlernen und so die Schmerzen vergessen.

  • Bewegung an frischer Luft wird ihr Herz erfreuen und Appetit auf die naturgegebene Kost machen.

  • Sie werden wieder Freude am Leben finden.

Versprochen.

 

Ich freue mich auf ihre Fragen und Zuschriften und schreibe bereits den nächsten hoffentlich spannenden Artikel für sie.

 

Ihre

Dr. med. Kathrin Hamann

 

Schöne Adventszeit

Für viele Menschen bedeutet die Adventszeit Stress. Die kommenden Feiertage bringen selten eine Gelegenheit zur Erholung. Dabei soll diese Zeit gerade am Ende des Jahres Entspannung, Frieden und innere Ruhe vermitteln. Gehen Sie es in diesem Jahr anders an. Planen Sie bewusst die besinnliche Zeit mit Freunden und Ihrer Familie. Aufgaben sollen nicht im Vordergrund stehen, sondern die beruhigenden und besinnlichen Momente im Kreise Ihrer Lieben. Entspannen Sie ganz bewusst bei weihnachtlicher Musik, einem duftenden Winterkuchen oder einem Glas Glühwein.

Planen Sie die Arbeit, vor allem aber die Ruhe

Erarbeiten Sie sich bis September einen Plan von Aufgaben, die Sie erledigen müssen. Besprechen Sie innerhalb der Familie, wer welche Aufgaben übernimmt. Achten Sie besonders darauf, dass der Großteil der Arbeiten bis spätestens zum Ersten Advent erledigt ist.
Für stressfreie Weihnachtsfeiertage können Sie verschiedene Erledigungen lange im Voraus durchführen sowie verschiedene Aufgaben übertragen. Haltbare Getränke wie Säfte, Wein und Sekt besorgen Sie bereits im Herbst und lagern diese. Den großen Hausputz können Sie im November mit den Kindern erledigen. Zwei bis maximal vier Tage ein sollten dafür ausreichen.

Nutzen Sie den Advent für eine bewusste Pause

Statt die Adventssonntage mit hektischen Einkäufen zu verbringen, gehen Sie am Vormittag mit Ihrer Familie auf einen großen Winterspaziergang oder laden am Nachmittag Freunde zum Kaffee ein. Genießen Sie die gemeinsame Zeit mit selbst gebackenen Keksen und einem weihnachtlichen Film, den Sie sich alle auf dem Sofa anschauen. Sie müssen nicht immer aktiv sein. Sie dürfen auch mal die Arbeiten liegen lassen, wer würde es Ihnen missgönnen? Gerade in diesen Entspannungsmomenten schöpfen Sie Kraft für die kommenden Tage.

Kopfschmerzen durch Verspannungen

Sicherlich kennen Sie selbst die Situation: Der Nacken ist verspannt, der Kopf droht zu explodieren und in besonderen Fällen haben Sie sogar Augen- oder Zahnschmerzen?

Bei typischen Migräneanfällen klagen viele Patienten über Schwindel und Übelkeit. Doch die meisten Kopfschmerzen im Herbst und Winter kommen durch mangelnde Bewegung, falsche Körperhaltung bei der Arbeit oder bei anderen Tätigkeiten, bei denen Sie sitzen müssen und vor allem der Kälte. Natürlich können die Verspannungen und Kopfschmerzen an einer zu weichen Matratze oder am falschen Kopfkissen liegen.

Typische Spannungskopfschmerzen kommen von Rücken- und Nackenverspannungen. Haben Sie selbst einmal versucht, die Schmerzen zu lokalisieren? Es gelingt selten, weil die Schmerzen verteilt und ziemlich stark sind. Besteht der Spannungskopfschmerz den ganzen Tag, kann einem dies ganz schön zu schaffen machen. An erholsamen Schlaf ist nicht zu denken.

Muskeln dürfen nicht hart werden…

Treten die Beschwerden auf, denken die meisten Betroffenen sofort an Schonung und Schonhaltung. Aber genau das ist verkehrt. Die Schonhaltung verstärkt den Schmerz noch. Gerade wenn die Tage kürzer werden und die Temperatur sinkt, neigt der Nackenbereich zu verkühlen. Dadurch verkrampfen die Nackenmuskeln, was den ganzen Tag anhalten kann. Die Folge sind heftige Kopfschmerzen. Abhilfe schafft ein wärmender Schal, wenn Sie rasch auskühlen. Am Abend ist ein entspannendes Vollbad hilfreich und lockert die verhärteten Muskelpartien. So vermeiden Sie in vielen Fällen Spannungskopfschmerzen.

Erntedank – gesunde Kost mit Kürbis

Nicht nur Halloweengesichter haben gut grinsen: Wenn Sie zur Erntezeit Kürbis als Soulfood in Ihren Speiseplan integrieren, zeigen Sie dem Herbstblues die Zähne.

Mit seinen satten Farben und prallen Formen versinnbildlicht keine andere Frucht die Fülle des reich gedeckten Naturgabentischs zur Erntezeit besser als der Kürbis. Ob dekorative Folklorefratze oder delikater Gaumenschmeichler, ob verehrter Kultgegenstand oder belächeltes Spottobjekt – kaum eine Gemüsesorte polarisiert in dem Maße und löst beim Betrachter derart gegensätzliche Emotionen aus.

Ernährungsphysiologisch eine Bombe, aber keine Kalorienbombe

Aus medizinischer Sicht ergänzt die Beerenfrucht in idealer Weise einen cholesterinarmen, kalorienbewussten Ernährungsstil. Das wasserreiche Fruchtfleisch an sich ist praktisch fettfrei und enthält je nach Sorte zwischen 21 und 65 kcal pro 100 Gramm. Mehr antioxidativ wirkende Carotinoide, die freie Radikale abfangen, inaktivieren und unschädlich machen und somit das Krebsrisiko reduzieren, enthält nur die Karotte.
Möchten Sie Ihrem Körper, sobald die Tage kürzer werden, mit einer „Entschlackungskur“ etwas Gutes tun, sollte Kürbis ein Dauerbrenner auf Ihrer Einkaufsliste sein. Der häufige Genuss dieser gut lagerfähigen Frucht stimuliert die Harnproduktion, schwemmt überschüssige Wassereinlagerungen aus dem Gewebe aus und unterstützt behutsam auf eine natürliche Weise, Giftstoffe leichter aus dem Organismus auszuscheiden. Hierbei beugt der verhältnismäßig hohe Kaliumgehalt gleichzeitig Imbalancen im Elektrolythaushalt vor.

Harte Schale, harter Kern

Diverse Kürbissorten lassen sich sehr gut als köstlich frische Rohkostmahlzeit genießen. Kürbiskerne verleihen einer Kürbissuppe den erwünschten dekorativen Pfiff. Sie sind – bedingt durch ihren hohen Fettanteil von circa 40% – erheblich gehaltvoller (533 kcal/100 Gramm) als das Fleisch.

Aus den gerösteten Kernen des Steirischen Ölkürbis werden hochwertige kalt- und warmgepresste Öle gewonnen, die Gourmet-Salaten einen nussig-süßen Charakter verleihen. (Natur)heilkundliche Wertschätzung aufgrund seines hohen Gehalts an Vitamin E, Selen und Zink erfährt Kürbiskernöl als Radikalfänger und Cholesterinsenker bei Herzkreislauferkrankungen und in der Rheuma-Therapie. Auch bei Nieren- und Blasenerkrankungen sowie bei Prostataleiden hat sich der Kürbis als Heilpflanze bestens bewährt.

Hier gelangen Sie zu schmackhaften Kürbisrezepten.

Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen

Wir trinken Kaffee am Morgen, zwischendurch, nachmittags und abends nach dem Essen. So gern wir Kaffee auch genießen, so wenig wissen wir wirklich überdieses köstliche Getränk.

Kaffee ist wie Wein ein Naturprodukt, welches je nach Röstung, Zubereitung, aber auch je nach Jahrgang und Klimaeinflüssen anders schmeckt.

Bereits ein bis zwei Kaffeetassen am Tag verbessern nachweislich die Dehnbarkeit der Hauptschlagader, der Aorta. Womöglich wird dadurch das Herzinfarktrisiko reduziert. Wenn Sie selbst an einem Bluthochdruck erkranken, steigt Ihr Herzinfarktrisiko. Mit ein wenig Kaffee am Tag, können Sie dieses Risiko vermindern.

Moderate Kaffeetrinker leben länger

In vielen Studien wurden Teilnehmer nach ihren Essgewohnheiten, nach ihrem Lebensstil, nach ihren sportlichen Aktivitäten befragt. Vorerkrankungen wurden dabei ebenfalls in Betracht gezogen. Die Auswirkungen des Kaffeekonsums wurden mittels EKG, Ergometrie und Ultraschall untersucht. Dabei stellten die Untersucher fest, dass moderater Kaffeekonsum das Herzinfarktrisiko vermindert. Sie können also durchaus mit nur ein bis höchstens zwei Tassen Kaffee am Tag Ihr Herz-Kreislaufsystem stärken.

Ein Tässchen in Ehren kann niemand verwehren

Es ist wissenschaftlich bewiesen: Kaffee in geringer Menge ist nicht ungesund! Sehr gute Nachrichten für alle Kaffeeliebhaber. Sie können unbesorgt Ihren Espresso, Latte Macchiato oder Capuccino weiter genießen. Belassen Sie es jedoch bei ein bis zwei Tassen (nicht mehr als 600ml) pro Tag und genießen Sie Ihr Leben.

Und übrigens am letzten Freitag im September ist der internationale Tag des Kaffees.

Erfrischendes Vergnügen an warmen Sommertagen

Wenn die Temperaturen weit über 30 ° klettern, kämpfen viele Menschen mit gesundheitlichen Problemen. Mattigkeit, Kreislaufschwäche und Schwitzen gehören zu den Nebenwirkungen bei der unerträglichen Hitze. Die Wärme bedeutet für den Kreislauf und für das Herz nahezu 40% mehr Anstrengung.

Damit Sie Ihre Körpertemperatur im Hochsommer konstant halten können, müssen Sie die Wärme wieder abgeben und schwitzen. Die Haut ist gerötet, da sie stärker durchblutet ist. Und durch das Schwitzen kühlt die Körperoberfläche bei der Verdunstung des Schweißes ab.

Ganz wichtig ist es, diese durchs Schwitzen verloren gegangene Flüssigkeit zu ersetzen. Nicht durch kaltes Wasser, besser durch einen lauwarmen Kräutertee oder stilles Wasser bei Zimmertemperatur. Süße Getränke sollten Sie meiden. Denn der Zucker stillt nicht den Durst, sondern steigert ihn vielmehr.
Essen Sie viel Salat, Gemüse und Obst. So geben Sie Ihrem Körper viele Vitamine und Mineralstoffe.

Heiße Tage und dann ins kalte Wasser? Wahnsinn. Ihr Kreislauf ist durch die Hitze sehr beansprucht. Möchten Sie ihm Erfrischung im Badesee gönnen, dann sollten Sie langsam ins Wasser gehen. Andernfalls kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen.
Das Wasser sorgt für eine hervorragende Abkühlung. Auch eine Dusche am Morgen und am Abend erfrischt.

Was ist auf dem Wasser alles möglich?

Wenn Sie selbst eine Wasserratte sind, dann haben Sie womöglich viel Vergnügen bei einer Kanu-, Kahn-, Floß- und / oder Schlauchbootfahrt.
Möchten Sie selbst in die Riemen greifen? Rudern ist auf der Beliebtheitsskala der Freizeitbeschäftigungen gestiegen. Paddeln auf der Spree oder den vielen Baggerseen in unserer Umgebung – nichts ist erholsamer oder entspannender als ein Tag an der frischen Luft. Bedenken Sie aber bitte, dass die Wasseroberfläche die Sonnenstrahlen reflektiert und Sie so schnell einen Sonnenbrand bekommen. Tragen Sie unbedingt eine Kopfbedeckung, schützen Sie sich mit einer Sonnencreme und denken Sie daran, reichlich zu trinken.

Viel Spaß!

24. Juli – internationaler Tag der Freude

Seit 1981 gibt es einen internationalen Tag der Freude. Sicherlich fragen  Sie sich, was an diesem Tag geschieht.

FREUEN

Das ist die Antwort. Versuchen Sie es selbst, Freude zu empfinden und anderen Freude zu bereiten.

Wenn Sie jegliche Freude verloren haben, dann versuchen Sie gerade am Tag der Freude dieses Gefühl zu finden und sich daran zu erfreuen.
-Freuen Sie sich, dass Sie jeden Tag erleben können.
-Freuen Sie sich, dass Sie hoffentlich gesund sind,
-Dass Sie ausreichend zu Essen haben und Dach über dem Kopf besitzen.

Zeigen Sie Ihre Freude!

Es ist nicht wichtig, dass Sie ausgiebig lachen, übertrieben tanzen oder Ihren Mitmenschen vor den Füßen knien. Das müssen Sie auf keinen Fall. Denken Sie darüber nach, wie Ihre Ausstrahlung, Ihr Auftreten, Ihr freudiges Gesicht, einfach Ihre ganze Stimmung auf andere wirkt. Nur Sie allein entscheiden, wie Sie wirken möchten. Sie allein haben den Schlüssel zu Ihrem Glücks, innerer Freude und vor allem Ihrer Zufriedenheit in den Händen. Geben Sie jedem davon ab.

Liebe, Freude und Glück sind die einzigen Dinge auf der Welt, die sich vermehren, wenn man sie teilt.

Tipps, damit Sie selbst Freude erleben können:

1. Lassen Sie sich positiv auf unbekannte Situationen ein!
2. Genießen Sie einzigartige Momente!
3. Lernen Sie zu Lieben und genießen Sie das Geliebtwerden!
4. Geben Sie etwas Gutes ab!
5. Denken Sie daran, Lachen ist gesund und ansteckend!
6. Freunde mit einem offenen Ohr sind sehr wichtig.
7. Erledigen Sie Arbeiten, die Ihnen wirklich gefallen und liegen!
8. Genießen Sie Ihr Hobby.
9. Lassen Sie sich von anderen nicht herunter ziehen – bleiben Sie optimistisch.
10. Freuen Sie sich mit Ihren Freunden am Leben und den Spaß daran.

Gehen Sie selbst mit einem positiven Gefühl durch Ihr Leben! Genießen Sie vor allem den Tag der Freude.

3. Juni europäischer Tag des Fahrrads – Gesund und Fit

ATTAC macht von sich reden: Ein Netzwerk, das sich für eine sozial und ökologisch gestaltete Globalisierung einsetzt, hat die Organisation 1998 den Europäischen Tag des Fahrrads ins Leben gerufen.

Europäischer Tag des Fahrrads: Was steckt dahinter?

Fahrrad ist „in“. In Zeiten wachsenden Gesundheitsbewusstseins, zunehmendem Verkehrschaos, steigender Kosten für den öffentlichen Nahverkehr und neuer Erkenntnisse zur Senkung der Kohlendioxid-Belastung, gewinnt das Fahrrad als Fortbewegungsmittel immer mehr an Bedeutung. Ein jährlicher Aktionstag, immer am 3. Juni, soll das Zweirad und die damit verbundenen Themen ins Bewusstsein bringen.

Was passiert am 3. Juni?

In vielen Großstädten werden Fahrradsternfahrten organisiert. In Berlin findet eine der größten und populärsten statt. Diese Fahrten stehen unter verschiedenen Mottos, um auf aktuelle Probleme aufmerksam zu machen. Außerdem veröffentlicht das statistische Bundesamt jedes Jahr zu diesem Termin die aktuellen Zahlen rund um das Fahrrad.

Das Fahrrad als Verkehrsmittel – statistische Zahlen

Seit 2000 ist die Anzahl der Radler um durchschnittlich 50% angestiegen. Das spiegelt sich auch in der Zahl der Räder pro Haushalt und den Produktionszahlen wieder. In 30 Millionen deutschen Haushalten wurden 2012 neue Fahrräder angeschafft.  In vielen Familien existiert mehr als ein Rad, so dass das statische Bundesamt von einer Gesamtzahl von über 70 Millionen in Deutschland ausgeht. Von 2010 bis 2011 wurden etwa 3% Prozent mehr Räder produziert, mit einem steigenden Anteil hochwertiger Marken.

Negative Schlagzeilen machen leider die Unfallstatistiken. 2011 verunglückten insgesamt 69.348 Radfahrer, davon 239 tödlich und 17,2% erlitten schwere Verletzungen. Dennoch ist der Siegeszug des Fahrrads nicht mehr aufzuhalten.

Wer etwas für seine Gesundheit, seinen Geldbeutel und die Umwelt tun will, folgt dem Fahrrad-Boom. Der Weg zur Arbeit, mit dem Fahrrad zurückgelegt, ist das preiswerteste Fitnessprogramm. Und tragen Sie bitte einen Fahrradhelm.

Wonnemonat Mai – das Leben erwacht!

Nachdem sich in den letzten Wochen alle Frühlingsblüher in ihrer schönsten Pracht gezeigt haben, erwachen langsam die letzten Langschläfer. Obstbäume stehen in weißen und rosafarbenen Blüten und die Wiesen bekommen mit den warmen Sonnenstrahlen ihr saftiges Grün zurück. Bei der Gartenarbeit bleibt die Jacke im Haus, die Nachbarin kommt zu einem Kaffee auf die Terasse.

Auch Huhn und Fisch freuen sich auf den Grill

Sobald sich Freunde und Nachbarn an der frischen Luft treffen, steht der Grill schon für den ersten kulinarischen Nachmittag bereit. Die Vorfreude auf saftige Steaks und Bratwürste steigt. Achten Sie bei Ihren Grillfesten doch in diesem Jahr auf eine gesunde Kost. Wenn Ihre Cholesterinwerte bereits im höheren Bereich liegen, ist jetzt die beste Zeit, um mit nachhaltigen Veränderungen zu beginnen.
Sie müssen dabei nicht auf das geschätzte Stück Fleisch verzichten. Sobald Sie Bratwürste und Steaks halbieren und durch Huhn und frischen Fisch auf dem Grill ersetzen, haben Sie bereits einen gesunden Schritt in die richtige Richtung gesetzt.

Einmal italienisch und zurück

Anstatt ­einem kalorienreichen Nudelsalat kann in diesem Jahr ein Salat mit gesundem Dressing auf dem Tisch stehen. Eine wunderbare Alternative ist eine Mischung aus Olivenöl, Zitronensaft und Gewürzen.
Die Italiener lieben dieses einfache aber gesunde Dressing vor allem deshalb, weil es in vielen unterschiedlichen Varianten und Geschmacksnoten zubereitet werden kann.

Guten Appetit beim nächsten Grillevent – für Ihre Gesundheit!

Noch ein Tipp zum Schluss:

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