Archiv für Oktober 2016

Gesund durch den Herbst

Wenn im Herbst die Tage kühler werden und sich die Feuchtigkeit in der Luft ausbreitet, beginnt auch wieder die Erkältungs- und Grippezeit. Dick angezogen versucht jeder, sich dem Husten und Schnupfen zu entziehen, doch dann hat es einen wieder erwischt.

Richtig angezogen durch den bunten Herbst

Die Wahl der richtigen Kleidung ist im Herbst ein kleines Kunststück. Am Morgen ist es noch sehr kühl, während im Laufe des Tages die Sonne den Körper wärmt. Eine Jacke und ein leichter Schal, die schnell übergezogen werden können, sind in dieser Zeit notwendig. Doch Vorsicht! Nicht zu warm anzuziehen. Das würde Sie zum Schwitzen bringen, und schnell holen Sie sich eine Erkältung.

Sich richtig ernähren

Sobald die Tage wirklich ungemütlich werden und man beim Aufenthalt im Freien friert, sind heiße Suppen eine gute Wahl. Vitamine schützen das Immunsystem. Und das ist jetzt wichtig.

Ich möchte Ihnen die Frucht des Herbstes ans Herz legen. Aus Kürbis lassen sich sehr schmackhafte und vor allem gesunde Gerichte zaubern. Mit Chili und Zitrone abgeschmeckt, erwärmt eine Kürbissuppe den Körper und bietet mit scharfen Gewürzen viel Paroli gegen die unerwünschten Grippeerreger. Aber nicht nur Kürbissuppe, auch Kürbsissalat, Kürbisschaumcreme oder Kürbiskuchen sind im Herbst Vitaminspender und eine schmackhafte Bereicherung unseres Speiseplans.

Dazu möchte ich Ihnen ein kleines Rezeptebuch empfehlen: Feine Kürbisrezepte

Erntedank – gesunde Kost mit Kürbis

Nicht nur Halloweengesichter haben gut grinsen: Wenn Sie zur Erntezeit Kürbis als Soulfood in Ihren Speiseplan integrieren, zeigen Sie dem Herbstblues die Zähne.

Mit seinen satten Farben und prallen Formen versinnbildlicht keine andere Frucht die Fülle des reich gedeckten Naturgabentischs zur Erntezeit besser als der Kürbis. Ob dekorative Folklorefratze oder delikater Gaumenschmeichler, ob verehrter Kultgegenstand oder belächeltes Spottobjekt – kaum eine Gemüsesorte polarisiert in dem Maße und löst beim Betrachter derart gegensätzliche Emotionen aus.

Ernährungsphysiologisch eine Bombe, aber keine Kalorienbombe

Aus medizinischer Sicht ergänzt die Beerenfrucht in idealer Weise einen cholesterinarmen, kalorienbewussten Ernährungsstil. Das wasserreiche Fruchtfleisch an sich ist praktisch fettfrei und enthält je nach Sorte zwischen 21 und 65 kcal pro 100 Gramm. Mehr antioxidativ wirkende Carotinoide, die freie Radikale abfangen, inaktivieren und unschädlich machen und somit das Krebsrisiko reduzieren, enthält nur die Karotte.
Möchten Sie Ihrem Körper, sobald die Tage kürzer werden, mit einer „Entschlackungskur“ etwas Gutes tun, sollte Kürbis ein Dauerbrenner auf Ihrer Einkaufsliste sein. Der häufige Genuss dieser gut lagerfähigen Frucht stimuliert die Harnproduktion, schwemmt überschüssige Wassereinlagerungen aus dem Gewebe aus und unterstützt behutsam auf eine natürliche Weise, Giftstoffe leichter aus dem Organismus auszuscheiden. Hierbei beugt der verhältnismäßig hohe Kaliumgehalt gleichzeitig Imbalancen im Elektrolythaushalt vor.

Harte Schale, harter Kern

Diverse Kürbissorten lassen sich sehr gut als köstlich frische Rohkostmahlzeit genießen. Kürbiskerne verleihen einer Kürbissuppe den erwünschten dekorativen Pfiff. Sie sind – bedingt durch ihren hohen Fettanteil von circa 40% – erheblich gehaltvoller (533 kcal/100 Gramm) als das Fleisch.

Aus den gerösteten Kernen des Steirischen Ölkürbis werden hochwertige kalt- und warmgepresste Öle gewonnen, die Gourmet-Salaten einen nussig-süßen Charakter verleihen. (Natur)heilkundliche Wertschätzung aufgrund seines hohen Gehalts an Vitamin E, Selen und Zink erfährt Kürbiskernöl als Radikalfänger und Cholesterinsenker bei Herzkreislauferkrankungen und in der Rheuma-Therapie. Auch bei Nieren- und Blasenerkrankungen sowie bei Prostataleiden hat sich der Kürbis als Heilpflanze bestens bewährt.

Hier gelangen Sie zu schmackhaften Kürbisrezepten.