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Gesund durch den Sommer

Auf gesunde Ernährung sollte grundsätzlich das ganze Jahr über geachtet werden. Allerdings ist dies im Sommer durch das große Angebot an frischem Gemüse und Obst aus heimischem Anbau wesentlich einfacher. Die warmen Tage und das reichhaltige Angebot motivieren einfach, sich gesünder zu ernähren als an kalten Tagen.

Wie sieht eine gesunde Ernährung im Sommer denn aus?

Ernährungswissenschaftler propagieren eine Regel: im täglichen Speiseplan sollten mehrere Portionen aus Obst, Rohkost oder Gemüse enthalten sein. Die Größe einer Portion sollte jeweils eine Handvoll betragen.

Die Umsetzung dieser Empfehlung ist wirklich einfach. Bereits zum Frühstück können Sie Ihre erste Portion Obst essen. Für ein anhaltendes Sättigungsgefühls empfiehlt sich hochwertiges Eiweiß also Natur-Joghurt oder etwas Hüttenkäse dazuzugeben. Haferflocken runden das Frühstück ab.

Sorgen Sie gerade an heißen Tagen für ausreichend und zusätzliche Flüssigkeitszufuhr. Stilles Wasser und Kräutertees sind ideale Durstlöscher. Ein Grüner Tee am Morgen aktiviert Ihre Lebensgeister.
Warten Sie nicht darauf, bis Sie Durst fühlen, sondern trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt.

Bereiten Sie Salate immer frisch zu. Gerade im Sommer verderben die Speisen recht schnell. Verwenden Sie Öle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wie Olivenöl, Leinöl oder Sonnenblumenöl. Damit können Sie Fleisch anbraten oder Ihr Salatdressing zubereiten.

Vor allem an heißen Tagen sollten Sie Ihren Organismus nicht unnötig mit Verdauungsarbeit belasten. Reduzieren Sie den Verzehr von Fleisch und kohlehydrathaltigen Nahrungsmitteln so weit wie möglich. Versorgen Sie sich mit hochwertigem Eiweiß aus Bohnen, Erbsen und Linsen.

Rohkost, leicht angedünstetes Gemüse und schonend zubereitete vegetarische Gerichte spenden bei Spitzentemperaturen gute Laune und aktivieren Ihren Körper und Geist.

Schulstress und Gesundheit

Deutsche Kinder leiden unter Schulstress

Ein neues Schuljahr hat begonnen und wieder sieht man die kleinen Erstklässler ganz stolz ihre Schultüten und neuen Schulränzen tragen.

Leider ist die Schulzeit heute nicht mehr so wie früher

Die Wissenschaft bestätigt, dass heute die meisten deutschen Schüler unter Schulstress leiden. Der Leistungsdruck steigt und das löst bei den Kindern körperliche und zunehmen psychische Probleme aus.
Die Lehrpläne sind bis oben hin voll und in den meisten Fällen haben Schüler noch außerschulische Termine und Verpflichtungen.

Dies wird zu einer großen Belastung.

Heutige Schüler haben kaum noch Freizeit, wichtige Zeit für den notwendigen Ausgleich zum täglichen Schulstress fehlt somit. Stress ist die Folge.

Schulstress hat viele Gesichter

Das erste Anzeichen von Schulstress ist Aggression. Weiterhin zeigen gestresste Schulkinder Demotivation, Abgeschlagenheit, sie ziehen sich zurück und vor allem versuchen sie selbst, gegen ihre Konzentrationsprobleme anzukämpfen. Oft kommen schlechte Noten zum Vorschein. Gerade bei diesem Warnsignal sollten sie als Eltern reagieren.
Auch sind Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlafstörungen ein ernst zu nehmende Hinweise.

Wer ist schuld?

Täglicher Schulstress kann viele Ursachen haben. Leistungsdruck und Angst vor dem Versagen sind hier als Hauptursachen zu nennen. Die Anforderungen an die Schüler sind oftmals viel zu hoch. Von Seiten der Lehrer oder vor allem den Eltern.

Für die Zukunft der Kinder ist es wichtig, welche Schule Sie besuchen und so werden Kinder oft ins Gymnasium geschickt, auch wenn sie gar nicht den Leistungsanforderungen entsprechen.

Ein Schultag ist meist länger als ein gewöhnlicher Arbeitstag

Bergeweise Hausaufgaben, Lernen für Klausuren, Vorbereitung von Vorträge und Vorlesungen usw. beanspruchen oft mehr Zeit als ein durchschnittlicher Arbeitstag.

Unsere Schüler sind oftmals sehr gefordert. Sie brauchen dringend einen Ausgleich, für den selten Zeit ist. Wichtig ist KEIN zusätzlicher Stress.

Schulstress vermeiden

Wollen Sie Ihren Kindern helfen, den Schulstress zu reduzieren, ist ein stabiles Umfeld wichtig. Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kind. Ausreichend Freizeit, damit sich die Kinder vom Tag erholen können, genügend Bewegung, auf jeden Fall reichlich Schlaf und eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Damit stärken Sie Ihr Kind und vermeiden Schulstress.

Ernährung

Immer wieder werden wir nach unserer Ernährung gefragt. Was darf ich essen, was sollte ich nicht essen. Was esse ich in der Schwangerschaft? Hilfe, ich habe zugenommen, sind das schon die Wechseljahre?
Hierzu unser Tip:
Essen Sie F A N- Kost

F frisch

A abwechslungsreich

N naturbelassen
Hierzu einige Beispiele:
Kuchen: frisch?, abwechslungsreich ?, naturbelassen?
Tütensuppe: frisch?, abwechslungsreich ?, naturbelassen?
Obst: frisch?, abwechslungsreich ?, naturbelassen?
Bitte prüfen Sie Ihren Einkauf auf Inhaltsstoffe, habe ich wirklich „Lebensmittel“ eingekauft?
Wie lang ist die Inhaltsangabe? Kann ich alles verstehen?
Umso länger und unverständlicher der „Beipackzettel“, umso weniger sollte ich die Produkte kaufen.
Was ist mit Konservierungsmitteln, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Aromen??
Denken Sie immer an die FAN-Kriterien und es wird leichter, sich zu entscheiden.
Viel Spaß und bleiben Sie schön gesund!

Ihre Dr. S. Jahn